SiGeKo nach RAB 30
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Viele Bauherrn fragen sich was ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator ist, welche Aufgaben er hat und warum man ihn überhaupt braucht. Gleich vorweg; wenn bestimmte Vorraussetzungen auf dem Baufeld erfüllt sind, ist der SiGeKo sogar verpflichtend zu bestellen. Dazu gehört z.B. wenn mehr als 2 Firmen gleichzeitig am Bau beschäftigt sind, oder Arbeiten über 7 m Höhe durchgeführt werden.
Hinterfragen Sie sich selber ob das zutrifft und bedenken Sie, das der Bauherr bei jedem Unfall oder Schaden direkt haftbar gemacht werden kann.
Ein SiGeKo sorgt für den Sicherheit- und Gesundheitsschutz auf Baustellen, indem er Risiken minimiert, einen SiGe-Plan erstellt, Sicherheitsbegehungen durchführt und die Sicherheitskoordination zwischen den Gewerken übernimmt – in der Planungsphase legt er die Grundsteine, in der Ausführungsphase überwacht er die Umsetzung, Er ist ein externer Experte für den Bauherrn.
Aufgaben in der Planungsphase
- Risikoanalyse: Feststellung von Gesundheits- und Sicherheitsrisiken durch die Zusammenarbeit verschiedener Gewerke.
- SiGe-Plan: Erstellung eines Sicherheits- und Gesundheitsschutzplans (SiGe-Plan) mit allen Schutzmaßnahmen.
- Unterlage: Zusammenstellung einer Unterlage für spätere Arbeiten am Gebäude (Wartung, Instandhaltung).
Aufgaben in der Ausführungsphase
- Koordination: Abstimmung und Koordination der Arbeiten verschiedener Firmen.
- Umsetzung: Überwachung und Durchsetzung der Schutzmaßnahmen.
- Begehungen & Besprechungen: Regelmäßige Sicherheitsbegehungen und Sicherheitsbesprechungen.
- Dokumentation: Dokumentation der Abläufe und Ergebnisse.
